Nachhaltigkeit

Das Konzept der Nachhaltigkeit beschreibt die Nutzung eines regenerierbaren Systems in einer Weise, dass dieses System in seinen wesentlichen Eigenschaften erhalten bleibt und sein Bestand auf natürliche Weise nachwachsen kann.

 

Passivhaus

Bezeichnet wird damit der weltweit führende Standard für energiesparendes Bauen. Beim Passivhaus lassen sich durch die Verwendung energieeffizienter Bauteile und einer speziellen Lüftungstechnik, die als „Frischluftheizung“ funktioniert, beim Heizen Einsparungen von bis zu 80% gegenüber den gesetzlich vorgeschriebenen Neubaustandards erzielen.

 

Niedrigenergiehaus

Darunter versteht man Neubauten oder auch sanierte Altbauten, die das gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten. Das Niedrigenergiehaus wird nicht immer einheitlich definiert, meist aber als Haus mit einer Energiekennzahl zwischen 20 und 50 kWh/m2a.

 

Standardhaus

Der Baustandard, der den gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen an Energieeffizienz entspricht.

 

Energieausweis

Seit 2009 ist der Energieausweis bei Verkauf oder Vermietung von Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten vorzulegen. Er gibt Auskunft über die Kennwerte eines Hauses in Bezug auf seinen Energieverbrauch. Den wichtigsten Wert bildet dabei der zu erwartende Heizbedarf. Dieser als „Energiekennzahl“ bezeichnete Wert muss in jedem Energieausweis enthalten sein.

 

Energiekennzahl

Die Energiekennzahl ist der wichtigste Wert auf dem Energieausweis. Sie wird durch die Gebäudehülle bestimmt und gibt an, wieviel Energie pro Quadratmeter Fläche benötigt wird. Der Wert wird in KWh pro qm2 angegeben, so dass sich die Energiekosten leicht kalkulieren lassen.

 

Lebenszyklusbetrachtung

Gebäude werden üblicherweise über sehr lange Zeiträume genutzt. Daher kann erst die Betrachtung über den gesamten Lebenszyklus Aufschluss über die tatsächliche Qualität eines Gebäudes geben. Alle „Lebensphasen“ eines Bauwerks müssen im Hinblick auf die unterschiedlichen Aspekte der Nachhaltigkeit analysiert und in ihrem Zusammenwirken optimiert werden (Rohstoffgewinnung, Produktherstellung, Errichtung, Nutzung, Instandhaltung, Modernisierung, Rückbau und Recycling). Die Einschätzung der Lebens- bzw. Nutzungsdauer eines Gebäudes, der Bauteile und der Bauteilschichten ist bei der Bewertung der Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.

 

Regenerierbare Energieträger

als solche werden Energieträger bezeichnet, die ungefähr in der Zeit und an dem Ort nachwachsen, wo sie verwendet werden, somit also erneuerbar sind. Dazu zählen Wasserkraft, Solar- und Windenergie, aber auch Biomasse (Brennholz, Stroh,..) und Biotreibstoffe, Umgebungsenergie und Geothermie.

 

Frischluftheizung

Die verbrauchte Abluft wird mittels Ventilen aus Bad, Küche, WC u. ä. abgesaugt und über den Wärmetauscher geführt. Auf einer Übertragungsfläche von mehreren Quadratmetern gibt diese Abluft ihre Wärme ab und wird anschließend als Fortluft ins Freie abgeleitet. Die gleiche Menge kalter Außenluft durchströmt den Wärmetauscher und nimmt an den Übertragungsflächen einen großen Teil der Wärmemenge aus der Abluft auf. Die durch Platten getrennten Wege schließen eine Vermischung von Zu- und Abluft aus. Die Zuluft ist so bereits vorgewärmt und braucht nur noch wenig (oder gar nicht) aufgeheizt zu werden.

 

Heizwärmebedarf

Hierbei handelt es sich um die verbrauchte Energiemenge der Heizung bezogen auf die tatsächlich beheizte Grundfläche (kWh/m²a). Der Heizwärmebedarf entspricht im Prinzip den Wärmeverlusten eines Hauses. Ein gut gedämmtes Haus benötigt weniger Heizwärme als ein weniger gut gedämmtes.

 

Tipp

Alles über das Passivhaus

Website gefiltert für

Privatkunden

Sie können Sich auch gerne wieder den vollen Inhalt anzeigen lassen.

Fragen?

Telefonistin

Wir beantworten gerne Fragen und beraten Sie in allen Angelegenheiten. Rufen Sie uns an!
+43 (0)2646 2278-0
(Mo. bis Do. 7.00 - 17.00 Uhr
Fr. 7.00 - 12.00 Uhr)

Sitemap
 
© 2006-2013 Handler Bau          site byinstant™ Design Wien